Village Mata Encantada
 
     
 

Die Küste von Santo André bis Belmonte

Historisches Gebäude in BelmonteSANTO ANTÔNIO

Dieses kleine Dorf, 9 km von Santo André gelegen, kann einfach mit dem Fahrrad erreicht werden. Kleine Läden und Restaurants laden den Besucher zum Verweilen ein.

Der Ort wird überragt von der grössten Statue des Heiligen Antonius der Welt. Der kurze Fussmarsch wird belohnt mit dem beeindruckenden Panorama über die Küste.

Ein Ausflug ab Santo Antônio ist die ca. 10 km lange Fahrt mit dem Boot nach Mata Medonha. Die Indio-Siedlung liegt abgelegen flussaufwärts am Rio Santo Antônio. Weitere Informationen finden Sie unter Ausflüge / Pataxó.

Strände:

Santo Antônio's Strände sind selten besucht und verfügen nur über eine eingeschränke Infrastruktur.

Der Paria da Ponta de Santo Antônio ist ein schöner Sandstrand an der Flussmündung des Rio Santo Antônio, bestens geeignet zum Schwimmen, Fischen, Wandern oder als Ausgangspunkt für Bootsfahrten. Bei Ebbe entstehend schöne Sandbänke an der Flussmündung.

Die Praia das Bobocas und Praia dos Golfinhos sind wenig besuchte, breite Sandstrände.

 GUAJÚ

Der Ort liegt 17 km nördlich von Santo André. Auch hier finden sich kleine Läden und Restaurants. Ein Besuch des Kunsthandwerks-Laden "Traum Artes" und Maria Nilzas Strandrestaurands sollte man nicht versäumen.

Strände:

Die Praia de Guaiú unterhalb des Orts gelegen, ist ein gerne besuchter Strand mit warmen und ruhigen Wassern, geschützt durch die Riffe Receife Angaba und Receife Araripe. Der Strand eignet sich vorzüglich zum Baden und für Spaziergänge, auch bei Flut.

 MOGICUIÇABA

In der Indio-Sprache bedeutet Mogiquiçaba "Das Land am Schlangen-Fluss ", eine Anspielung an den gewundenen Lauf des Rio Preto. Das Fischerdorf liegt 24km nördlich von Santo André direkt an der BA-001 und gehört bereits zur Gemeinde Belmonte.

Der Küstenstreifen bei Mogiquiçcaba gehört mit zu den schönsten der Costa do Descobrimento. Natürliche Quellen, Mangroven und der Mata Atlântica geben der Landschaft ihren unvergleichlichen Charme.

In Mogicuiçaba wird heute vor allem die Piaçava verarbeitet. Diese Palmblätter werden auch heute noch als Dachbedeckung eingesetzt.

Nicht verpassen sollte man Dedé's Pasteis in der Bar Lamarão.

Der Rio Preto oder auch Sucuruiuba ist ein gewundener Fluss, hervorragend geeignet zu Fischen und zum Baden.

Strände:

Neben den Möglichkeiten zum Baden, Wandern und Reiten ist die Praia de Mogiquiçaba auch zum Surfen und Windsurfen geeignet.

BELMONTE

Belmonte, 50 km nördlich von Santo André gelegen, wurde 1764 durch die Portugiesen gegründet. Seinen Namen verdankt Belmonte der Heimatstadt von Pedro Álvares Cabral, dem Entdecker Brasiliens.

Die einmalige Architektur der Prachtbauten aus der Kolonialzeit zeugen von den goldenen Zeiten des Kakaos Ende des neunzehnten Jahrhunders. In Belmontes Zentrum können noch heute viele dieser zum Teil verfallenen, zum Teil liebevoll restaurierten Gebäude bestaunt werden.

Eines der Wahrzeichen von Belmonte ist der einzigartige Leuchtturm im Zentrum des Ortes. Er wurde 1892 von derselben Firma gebaut, die auch den Eiffelturm in Paris errichtet hat. Durch Versandung der Flussmündung des Rio Jequitinonha steht er heute weit von der Küste entfernt.

Ein schöner Ausflug von Belmonte ist die wunderschöne Bootsfahrt über den Rio Jequitinonha, den Rio Passuí und durch Mangrovengebiete zur Insel Peso und der Stadt Canavieiras, ebenfalls eine Stadt mit Prachtbauten aus der Blütezeit des Kakao.

Bei der Banco Royal Charlote, eines Unterwasser-Riffs ungefähr 40 Meilen im offenen Meer, wird heute nach Blue Marlin geangelt.