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Pataxó-Indios, die Ureinwoner Bahias
In Brasilien gibt es ungefähr 215 Indio-Stämme sowie mehr als 180 verschiedene Sprache. Diese Zahlen zeigen welche Vielfalt von Kulturen und Traditionen das Land prägen.
COROA VERMELA
Die Region des südlichen Bahias ist die Heimat der Pataxó Indianer. Nur wenige Kilometer von Santo André befindet sich Coroa Vermelha, eine der grössten Indio-Siedlungen in Bahia. So wurde hier beispielsweise die Olympiade der Indianer durchgeführt.
In Coroa Vermelha findet sich ein grosser Indio-Mark. Hier findet sich alles, was von Indianern handwerklich hergestellt wird: Jagd-Bogen, Kleider, Holzschnitzereien, Holzschalen, Gegenstände aus Kokosnüssen, Schmuck aus Pflanzensamen und vieles mehr.
RESERVA PATAXÓ DA JAQUEIRA
Von Coroa Vermelha aus erreicht man in wenigen Minuten das Indio-Reservat Jaqueira, ein Gebiet mit 827 Hektaren, das unter strengem Naturschutz steht. Gegen ein Entgelt hat man hier die Gelegenheit sich von einem Guide in die Geheimnisse der Pataxó Kultur einführen zu lassen. Lassen Sie sich von den traditionellen Tänzen bezaubern und lernen Sie mit Pfeil und Bogen umzugehen. In dem traditionellen Indio-Dorf haben Sie auch die Möglichkeit, Pataxó-Speisen und -Getränke zu versuchen.
Führungen durch den Mata Atlântica vervollständigen diesen interessanten und lehrreichen Ausflug.
Jedes Jahr am 19 April feiert das Dorf den Dia o Índio.
ALEDIA MATA MEDONHA
In Santo Antônio, nur wenige Kilometer nördlich von Santo André, gibt es die Möglichkeit, das Indio-Dorf Aledia Mata Medonha zu besuchen. Es kann nur über eine Naturstrasse oder mit einem Boot oder Kanu über den Rio Santo Antônio erreicht werden.
Das Dorf kann nur mit einem Guide besucht werden. Ungefähr 40 Familien leben hier auf 500 Hektaren Land und bieten Besuchern traditionelle Handwerksgegenstände an.
BARRA VELHA
Ungefähr 50 Kilometer südlich von Porto Seguro befindet sich der Monte Pascoal, ein markanter Berg von etwas mehr als 500 Metern höhe. Die Geschichte sagt, dass dieser Berg das erste Land war, das die Flotte von Cabral im Jahre 1500 erblickte.
Heute ist der Monte Pascoal teil eines gleichnamigen Nationalparks von 23.000 Hektar mit einem beeindruckenden Bestand des Atlantischen Regenwaldes. In Barra Vehlha am Fusse des Monte Pascoal leben heute ca. 300 Pataxó Familien.
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